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Kursleiter-Ausbildung Autogenes Training in Wuppertal

Lernen Sie das Autogene Training (AT) fundiert, praxisorientiert und mit einem klar aufgebauten methodisch-didaktischen Konzept zu unterrichten.

Die Ausbildung bereitet Sie darauf vor, einen vollständigen Kurs der Grundstufe des Autogenen Trainings selbstständig zu planen, anzuleiten und an unterschiedliche Zielgruppen anzupassen.

2–3 Tage abhängig von der Gruppengröße
Intensive Praxis selbst anleiten und Feedback erhalten
490 € Teilnahmegebühr
Zertifikat Kursleiter/in Autogenes Training

Ausbildungsumfang und Praxis

Die Kursleiterschulung findet bei Gruppen mit bis zu fünf Teilnehmenden an zwei intensiven Ausbildungstagen statt. Ab sechs Teilnehmenden wird die Ausbildung um einen zusätzlichen Praxistag erweitert.

Der zusätzliche Praxistag schafft genügend Zeit, damit alle Teilnehmenden selbst Übungen und Kurssequenzen anleiten und dazu individuelles Feedback erhalten können.

Im Mittelpunkt steht damit nicht nur das Wissen über Autogenes Training, sondern die konkrete Fähigkeit, die Methode verständlich, sicher und methodisch sinnvoll zu vermitteln.

Autogenes Training und Prävention nach § 20 SGB V

Die Kursleiterschulung umfasst die fachliche Einweisung in das Entspannungsverfahren gemäß den Anforderungen des GKV-Leitfadens Prävention.

Ob die Voraussetzungen für eine Anerkennung als Kursleitung im Rahmen der Primärprävention nach § 20 SGB V insgesamt erfüllt sind, hängt von der individuellen Grundqualifikation und den bereits nachgewiesenen fachlichen Kompetenzen ab und wird von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) im Einzelfall geprüft.

Sie möchten die Schulung für eine spätere ZPP-Anerkennung nutzen? Bitte prüfen Sie vor der Anmeldung Ihre persönlichen Voraussetzungen bei der Zentralen Prüfstelle Prävention.

Was ist Autogenes Training?

Das Autogene Training wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vom deutschen Nervenarzt Prof. Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Es ist ein systematisches Verfahren zur selbstständig herbeigeführten Entspannung.

Die Methode entwickelte sich aus Erfahrungen mit Hypnose und Autosuggestion. Durch festgelegte Übungsformeln lernen Übende, körperliche und psychische Entspannungsreaktionen zunehmend selbstständig hervorzurufen.

Das Autogene Training gehört heute neben der Progressiven Muskelentspannung zu den klassischen westlichen Entspannungsverfahren und wird insbesondere im Stressmanagement und in der Gesundheitsförderung eingesetzt.

Inhalte der Kursleiter-Ausbildung

Neben den fachlichen Grundlagen steht die konkrete Vermittlung des Autogenen Trainings im Mittelpunkt.

  • Geschichte und Grundlagen des Autogenen Trainings
  • Stress und Entspannung – physiologische Grundlagen
  • Lerntheoretische Grundlagen des Entspannungstrainings
  • Hypnose und Autosuggestion
  • Hinführung zum Autogenen Training
  • Übungsplatz und Übungshaltungen im Sitzen und Liegen
  • Integration der Übungen in den Alltag
  • Aufbau einzelner Kursstunden
  • Aufbau eines vollständigen AT-Kurses
  • Hinführende Entspannungsübungen
  • Ansage, Stimme und Sprechtempo
  • Feedbacktechniken und Gruppenmoderation
  • Besprechung und Einordnung von Übungserfahrungen
  • Umgang mit schwierigen Kurssituationen
  • Indikationen und Kontraindikationen

Praxis und Unterrichtskompetenz

Die Ausbildung ist stark praxisorientiert. Sie lernen nicht nur die theoretischen Grundlagen des Autogenen Trainings, sondern vor allem, wie ein vollständiger Kurs professionell aufgebaut und durchgeführt wird.

Die einzelnen Kursstunden werden systematisch durchgearbeitet. Sie lernen, Übungen einzuführen und anzuleiten, Übungserfahrungen zu besprechen und Teilnehmende beim selbstständigen Üben zu unterstützen.

Die Ausbildungsteilnehmenden übernehmen selbst Teile der Anleitung. Anschließend erhalten sie Feedback aus der Ausbildungsgruppe und von den Dozierenden.

Eigene Erfahrung mit Autogenem Training

Wer Autogenes Training professionell vermittelt, sollte die Methode auch aus eigener Erfahrung kennen.

Die eigene Übungserfahrung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der fachlichen Qualifikation. Für eine vertiefte Eigenpraxis empfehlen wir den Besuch eines vollständigen Kurses im Autogenen Training.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die Autogenes Training qualifiziert und strukturiert vermitteln möchten.

Für eine spätere Anerkennung im Rahmen der kassenbezuschussten Prävention gelten zusätzliche Anforderungen an die persönliche Grundqualifikation.

  • Sportwissenschaftler/innen
  • Sport- und Gymnastiklehrer/innen
  • Physiotherapeut/innen
  • Ergotherapeut/innen
  • Erzieher/innen
  • Gesundheitspädagog/innen
  • Gesundheitswissenschaftler/innen
  • Heilpädagog/innen
  • Pädagog/innen
  • Psycholog/innen
  • Sozialpädagog/innen
  • Sozialarbeiter/innen
  • Sozialwissenschaftler/innen
  • Ärztinnen und Ärzte

Auch ohne eine für § 20 SGB V anerkannte Grundqualifikation kann die Ausbildung besucht und Autogenes Training außerhalb der kassenbezuschussten Prävention angeboten werden.

Zertifikat und Tripada® Kurskonzept

Ihr Abschluss

Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat als Kursleiter/in für Autogenes Training.

Tripada® Kurskonzept

Bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen kann zusätzlich die Nutzung des zentral zertifizierten Tripada® Kurskonzeptes für Autogenes Training vereinbart werden.

Dozenten

Die Ausbildung wird je nach Termin von einer unserer erfahrenen Fachkräfte für Entspannungsverfahren durchgeführt.

Barbara Brandau Entspannungsverfahren
Dr. Markus Klische Entspannung und Gesundheitsförderung

Nächster Termin

Die nächsten Termine werden derzeit geplant.

Sobald der konkrete Ausbildungstermin feststeht, veröffentlichen wir ihn an dieser Stelle.

Fragen zur AT-Ausbildung?

Tripada® Akademie für Gesundheit und Yoga
Hofaue 63 · 42103 Wuppertal
Telefon 0202 9798540

info@tripada.de

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