Mein erster Tai-Chi-Kurs in Wuppertal | Erfahrungsbericht
Mein erster Tai-Chi-Kurs – 90 Minuten wie im Flug
Ein persönlicher Erfahrungsbericht aus dem gerade gestarteten Tai-Chi-Kurs bei Tripada in Wuppertal.
Tai Chi kannte ich bisher vor allem aus dem Fernsehen oder von YouTube. Vor einiger Zeit hatte ich zwar schon einmal an einem Tai-Chi-Workshop teilgenommen, aber so richtig wusste ich trotzdem nicht, was mich in einem regelmäßigen Kurs erwarten würde.
Also war ich neugierig und habe den gerade gestarteten Tai-Chi-Kurs bei Tripada in Wuppertal ausprobiert.
Der Kurs findet donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Und eines kann ich direkt vorwegnehmen: Die 90 Minuten sind erstaunlich schnell vergangen.
Erst einmal locker werden
Zu Beginn haben wir mit verschiedenen Lockerungsübungen angefangen. Dabei wurden insbesondere Füße und Beine, aber auch Handgelenke und Arme bewegt und auf die folgenden Übungen vorbereitet.
Das war ein angenehmer Einstieg. Man konnte erst einmal in Ruhe ankommen, den Alltag hinter sich lassen und ein Gefühl für die Bewegungen entwickeln.
Schritt für Schritt zur ersten Tai-Chi-Form
Danach ging es an die erste Form. Unsere Kursleiterin Lei Errenst zeigte und erklärte uns die Bewegungen Schritt für Schritt.
Die erste Form bestand aus vier einzelnen Elementen. Zunächst haben wir jedes Element für sich gelernt und mehrfach wiederholt. Erst danach wurden die einzelnen Bewegungen miteinander verbunden.
Das fand ich sehr angenehm. Statt gleich eine längere Bewegungsfolge lernen zu müssen, konnte man sich nach und nach an die einzelnen Abläufe herantasten.
Besonders positiv fand ich, dass Lei nicht einfach vorne stand und die Bewegungen nur vormachte. Sie ging immer wieder durch den Raum, beobachtete unsere Ausführung und korrigierte bei Bedarf unsere Haltung. Dadurch bekam man unmittelbar eine Vorstellung davon, worauf es bei den Bewegungen ankommt.
Eine besondere Atmosphäre
Lei stammt aus China und vermittelt Tai Chi mit großer Ruhe und Konzentration. Während der Übungen lief leise chinesische Hintergrundmusik.
Die Kombination aus den langsamen, fließenden Bewegungen und der ruhigen Musik schuf eine sehr angenehme Atmosphäre. Man konzentriert sich auf das, was man gerade tut – und ist dadurch erstaunlich schnell aus den Gedanken des Alltags heraus.
Tai Chi ist mehr als langsame Bewegung
Vor der Stunde hatte ich Tai Chi vor allem mit sehr langsamen Bewegungen verbunden. Schon nach dieser ersten Kurseinheit wurde mir aber klar, dass einiges mehr dahintersteckt.
Man muss sich konzentrieren, Bewegungen koordinieren, auf die eigene Körperhaltung achten und gleichzeitig versuchen, die einzelnen Elemente zunehmend fließend miteinander zu verbinden.
Gerade diese Verbindung von Bewegung, Koordination, Körperwahrnehmung und Konzentration fand ich interessant.
Mein Fazit nach der ersten Stunde
Mir hat besonders gefallen, dass die Übungen systematisch aufgebaut wurden. Niemand musste sofort alles können. Die einzelnen Bewegungen wurden erklärt, ausprobiert, wiederholt und anschließend miteinander verbunden.
„Was, schon vorbei?“
Wer Tai Chi bisher ebenfalls hauptsächlich aus dem Fernsehen, aus Videos oder vom Zuschauen kennt, sollte es einmal selbst ausprobieren. Denn wie sich diese langsamen und konzentrierten Bewegungen tatsächlich anfühlen, merkt man wohl erst, wenn man sie selbst macht.
Tai Chi bei Tripada in Wuppertal
Der neue Tai-Chi-Kurs bei Tripada in Wuppertal ist gerade gestartet. Bei freien Plätzen ist ein Einstieg noch möglich.







